AKTUELLE MANDANTENINFORMATION (STAND: 29.06.2020)

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in der aktuellen Situation unser Möglichstes leisten um allen Mandanten die Handlungsoptionen zu erläutern und beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen so gut es geht zu unterstützen.

Gleichzeitig sind wir bemüht für Sie auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, eine Gewähr können wir jedoch nicht geben.

Diese Situation ist für uns alle gemeinsam neu und viele Fragen sind aktuell noch unklar. 

WELCHE EINSCHRÄNKUNGEN GELTEN FÜR MEINEN BETRIEB?
Pressemitteilung vom 23.06.2020 des Landes Baden-Württemberg in Abstimmung mit dem Bund.
Gültig ab 01.07.2020 - Bitte hier klicken -

Betriebe

Alle bisherigen Verordnungen wurden überholt durch die neue einheitliche Verordnung. Folgende Verordnungen sind damit überholt:

Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen.

  • Einzelhandel

  • Vergnügungsstätten

  • Kosmetik und medizinische Fußpflege

  • Beherbergungsbetriebe

  • Freizeitparks

  • Gaststätten

  • Bordgastronomie

  • Veranstaltungen

  • Private Veranstaltungen

  • Indoor-Freizeitaktivitäten

  • Maskenpflicht in Praxen

  • Berufsbildung

  • Gottesdienste

  • Weiterbildung

WELCHE HILFEN UND MÖGLICHKEITEN GIBT ES?

1. Kurzarbeitergeld (Stand 29.06.2020)

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn 10% der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Bitte schauen Sie auf unsere Detailseite für Erläuterungen. - Bitte hier klicken -

2. KFW Darlehen (Stand 29.06.2020)

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen ab dem 15.04. den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Die KfW wird dazu die bestehenden Kredit-Programme für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.

Zur Antragsstellung der nachfolgenden Produkte, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank.

"Dass es sich nicht um Zuschüsse handelt" bedeutet, dass die KFW Darlehen gewährt, die zurück gezahlt werden müssen.

Quelle: - Bitte hier klicken -

Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Hausbank/finanzierenden Bank in Verbindung.

Bei Terminen, Fragen oder benötigten Unterlagen unterstützen wir Sie wie gewohnt.

3. Unterstützung durch das Finanzamt (Stand 29.06.2020)

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens wurde am 29.06.2020 das 2. Corona Steuerhilfegesetz beschlossen.

Die Mehrwertsteuer sinkt für ein halbes Jahr vom 01.07.2020 - 31.12.2020 von 19% auf 16% und von 7% auf 5%.

Für Detail- und Umsetzungsfragen kommen Sie bitte auf uns zu.

Quelle: - Bitte hier klicken -

Die Liquidität von Unternehmen wird durch steuerliche Maßnahmen verbessert. Zu diesem Zweck wird die Stundung von Steuerzahlungen erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge wird im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet.

Die vereinfachte Stundungsregelung gilt nur für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer.

Quelle: Finanzministerium Baden-Württemberg - Bitte hier klicken -

Antragsformular: - Bitte hier klicken -

Wie üblich unterstützen wir sie gerne bei der korrekten Befüllung und Einreichung des Formulars.

4. Soforthilfe / Überbrückungshilfe (Stand 29.06.2020)

Bitte schauen Sie auf unsere Detailseite für Erläuterungen und Unterstützung. - Bitte hier klicken -

5. Verschiebung von Insolvenzanträgen

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020 vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten. Als Vorbild hierfür dienen Regelungen, die anlässlich der Hochwasserkatastrophen 2002, 2013 und 2016 getroffen wurden. Eine Verordnungsermächtigung soll dem BMJV ermöglichen, die Lockerung des Insolvenzrechts ggf. bis Ende März 2021 zu verlängern. Laut BMJV soll die Insolvenzordnung in der kommenden Woche in einem Maßnahmengesetz vom Bundestag kurzfristig geändert werden.

Quelle: - Bitte hier klicken - 

6. Mieter und Darlehensnehmer

Die vom Bundeskabinett beschlossene Formulierungshilfe des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz für die Koalitionsfraktionen enthält auch Erleichterungen für Mieterinnen und Mieter, die infolge der Pandemie aktuell nicht ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können:

  • Mieterinnen und Mieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien werden vor Kündigungen geschützt.

  • Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Kleinstunternehmen erhalten einen Zahlungs- oder Leistungsaufschub bei bestimmten fortlaufenden Verpflichtungen. Dadurch soll insbesondere eine unterbrechungsfreie Versorgung mit - Leistungen der Grundversorgung sichergestellt werden, wie zum Beispiel mit Strom und Telekommunikationsleistungen.

  • Zudem erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher einen mindestens dreimonatigen Zahlungsaufschub bei Darlehensverträgen.

Quelle: - Bitte hier klicken -

7. Aktuelle Fragen und Antworten zum Virus selbst

Die Erläuterung der Bundesregierung zum Virus - Bitte hier klicken -

Die oben genannten Maßnahmen können ebenso auf den folgenden Internetauftritten nachgelesen werden:

Bundesministerium für Wirtschaft - Bitte hier klicken -

Maßnahmenpaket des Bundes  - Bitte hier klicken -

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